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Wo gehobelt wird da fallen Späne
Wieder einmal spielten wir von Toni Lauerer eine bayrische Komödie, wirklich ein Garant für einen tollen Theaterabend mit viel modernem Humor
und lustiger Geschichte. Diesmal sollten es nicht sechs Aufführungen, sondern acht Aufführungen sein und die Besucherzahl gab uns Recht.
Für dieses Theaterstück übernahmen Sonja Bahner und Robert Hamberger die Regie und die Gestaltung des Bühnenbildes. Bei dem
Umsetzen des Bühnenbildes halfen dann alle gerne mit.So konnten dann die Proben losgehen, und was waren das für Proben, wir haben so viel gelacht wie noch nie, wenn wir schon so viel über das Stück lachen, was macht
dann unser Publikum? Worum ging es in diesem Stück, ganz einfach:
Schreinermeister Ludwig Schreiner, gespielt von unserem Robert Hamberger, wünscht sich einen Traumschwiegersohn und den soll ihm
seine gescheite Tochter Eva, gespielt von unserer Franziska Fischer, bringen. Er hat sie ja extra in die Großstadt zum Studieren geschickt, damit sie dort einen Mann kennen lernt. Ein Doktor oder ein Jurist oder zumindest ein Unternehmersohn
sollte es schon sein, damit er dem Traumschwiegersohn nahe kommt. Die Tochter hat allerdings an der Uni einen Burschen erobert, der dem Idealbild des Papas rein beruflich überhaupt nicht entspricht. Wie soll man das
dem Vater beibringen, ohne ihn zu enttäuschen? Ganz einfach, ihr Freund Franz, gespielt von unserem Herbert Froschauer schlüpft in die Rollen und spielt drei Alptraumschwiegersöhne. Eingeweiht in diesem Plan waren
natürlich auch die Mutter Rosa, gespielt von unserer Susi Pilz, und der Sohn des Hauses Andi, diese Rolle spielte Michi Schwab.
Wer nicht eingeweiht war, das war Tante Erna, in diese Rolle schlüpfte Sonja Bahner, diese interessierte sich so wie so nur für
ihre Heimatromane und trauerte ihrer Jugendliebe dem
Holzbauern Wastl nach. Als dann Herbert Froschauer als betrunkener Doktor ihr ein Abführmittel gab, konnte sie endlich nach drei Tagen auf`s Klo gehen. Robert Hamberger wurde von dem Doktor, dem Juristen und dem
Mafiaboss so narrisch gemacht, dass er zum Schluss die Heirat mit einem ganz normalen Schreiner gerne bewilligte. Als dann auch noch die psychologische Freundin Petra von Andi sich vorstellte und Sohn Andi seinem
Vater mitteilte, dass er kein Schreiner wird, sondern sein Abitur nachholen möchte, war die Welt wieder in Ordnung im Hause Schreiner. Die Rolle der Petra wurde von unserer Kerstin Christensen gespielt, die zu
diesem Zeitpunkt schwanger war und sie bangte jeden Aufführungsabend, ob sie noch in ihr Bühnendirndl reinpassen wird oder nicht. Evi Janker spielte die Rolle der überkandidelten Nachbarin, die sich nicht nur Eier
und Zwiebeln auslieh, sondern immer von den neuesten Eroberungen Ihrer Tochter Klara so deier, äh Klara Soraya, schwärmte.
Maria Rinderer, sie war auch schwanger, übernahm mit Evi Janker die Ansage, außerdem schminkte und soufflierte sie uns, um dann
mit der Absage den Abend ausklingen zu lassen.
Die Inspizienz übernahm wieder Katja Böschenbröker und sie hatte wirklich alle Hände voll zu tun.
Kurt Bahner langweilte sich etwas bei der Technik, denn diesmal hatte er nicht viel zu tun und Günter Frankenberger schaffte den
Saaldienst mit Links.
Unser Publikum war begeistert von unserem Theaterstück und wirklich viele meinten, dass war das beste Theaterstück, da wir
jemals gespielt haben. Mei, des sagen die so oft! Das ist doch super, denn wenn unser Publikum glücklich ist, sind wir es auch.
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