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Mit der lustigen bayrischen Verwechslungskomödie von Bernd Gombold ist uns wieder ein tolles Theaterstück gelungen. Das ganze
Stück spielte im Pfarrhaus und mit vielen kirchlichen Requisiten sah die Bühne wirklich heilig aus.Im Pfarrhaus von Priester Alfons, gespielt von Klaus Wallner, ist die Hölle los: Um das dringend benötigte Geld für
die Kirchenrenovierung zu bekommen, veranstaltet er zusammen mit seinem arbeitsscheuen Mesner Hannes, gespielt von Ralph Koschier, Kartenspiele. Nur eine bringt den Mesner auf Touren und zwar seine resolute Frau
Emma, gespielt von Evi Janker, die ihn oft genug von der Bühne mit Schlägen trieb.
In seiner Not vermietet der Pfarrer die Zimmer in seinem Pfarrhaus. Doch als Domkapitular Dr. Jüngling, gespielt von Charly
Neumeier, die seltsamen Vorgänge in der Gemeinde vor Ort prüfen will, bricht das Chaos richtig los. Die resolute Haushälterin Hermine, gespielt von Sonja Bahner, muss viele Notlügen erfinden, um den Pfarrer vor der
Versetzung nach Mintraching zu retten. Den Domkapitular lockt sie mit gerösteter Leber und Beerensaft in eine Falle, den der Beerensaft war Wein und so wurde er immer betrunkener und konnte die Predigt in der Kirche
nicht mehr halten.
Gleichzeitig wird der Pfarrer von der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Engel, gespielt von Gisela Wallner bedrängt, mit
ihrer permanenten Kritik zum Zustand der Kirche. Auch möchte sie ihre Nichte Uschi, gespielt von Christine Sperber, ins Kloster schicken. Dies weiß aber ihr heimlicher Freund Siggi Bischof, gespielt von Herbert
Froschauer, zu verhindern, in dem er vor der Tante als Domkapitular erscheint und so tut, als ob er Uschi mit ins Kloster nimmt. Pensionsgast Heidi Blum, gespielt von Gaby Kapfhammer, die als aufreizende
Aerobic-Lehrerin im Leoparden-Kostüm im Pfarrhaus logiert und mit ihrem Kommentar zum Domkapitular „Der Stau am mittleren Ring muss weg“ hatte sie viele Lacher im Publikum.
Hans Messmer, gespielt von
Wolfgang Becker musste viel Geduld aufbringen, um endlich vom Pfarrer erhört zu werden. Er kam x-Mal auf die Bühne und jeder schickte ihn wieder raus, dabei wollte er nur nachfragen, ob seine Verabredung, Fräulein
Heidemarie Rosenfeld, gespielt von Susanne Domschke schon angereist ist. Diesem Fräulein Rosenfeld war alles peinlich und nach der lustigen Verwechslung mit dem Mesner, der halbnackt vor ihr stand, landete sie
endlich in den Armen von ihrem Hans.
Super souffliert hat uns Susanne Domschke und Evi Janker machte zu ihrer Rolle noch die Maske. Die Inspizienz war bei
Katja Böschenbröker wieder in den besten Händen. Auch die Technik mit Kurt Bahner klappte wieder immer super.
Alle Aufführungen liefen phantastisch. Am Abend der letzten Aufführung passierte dann etwas Schreckliches: Der Vorhang war im
1. Akt gerade aufgegangen, als Evi Janker einen schweren Asthmaanfall bekam und der Notarzt gerufen werden musste. Sie kam sofort in ein Krankenhaus und Susanne Domschke schlüpfte in ihre Rolle, da sie erst selber
im 3. Akt drankam. Susanne hat unsere Aufführung gerettet und sie hat es so gut gemacht, dass unser Publikum nichts merkte. Im 3. Akt dann, haben wir alle mit Improvisation zusammen geholfen und so wurde es doch
noch eine sehr gute letzte Aufführung. Mittlerweile geht es Evi Janker wieder gut und das freut uns sehr.
Bei allen acht Aufführungen wurden wir mit viel Applaus und lobenden Worte von unserem Publikum belohnt. Was uns besonders
freut, immer mehr Leute wollen uns sehen, so hatten wir diesmal einen Zuschauerrekord. Herzlichen Dank liebes Publikum.
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